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Mediengestalter – Beruf mit Kreativität
Der Beruf des Mediengestalters ist nicht nur ein kreativer Beruf, sondern auch ein Beruf, der sehr vielseitig sein kann. Dieser Beruf untergliedert sich in vier Bereiche: Bild und Ton, Digital und Print, sowohl die beiden neuen Berufsfelder des Mediengestalters: Flexografie und Siebdruck. In erster Linie beschäftigen Sie sich als Mediengestalter, wie der Name sagt, mit dem Gestalten von Medien. Hierbei kann sich Ihre Tätigkeit auf das Gestalten von Zeitschriften oder Flyern, aber auch Filmproduktionen, Radio oder gar die Produktion von Medien wie DVDs oder auch Blu-rays beziehen.
Was macht ein Mediengestalter?
Sie lernen als Mediengestalter im Bereich Bild und Ton die Audio- und Videotechnik während der Ausbildung kennen. Hierzu gehört auch, dass Sie Bild- und Tonaufnahmen bearbeiten und auch bei Liveübertragungen das Mischen von entsprechenden Aufnahmen übernehmen. Arbeitgeber können Sie für diesen Beruf in den verschiedensten Bereichen finden. Hierzu zählen Film- und Tonstudios, aber auch Werbeagenturen oder Nachrichtenagenturen bieten sich für das entsprechende Berufsfeld an. Als Mediengestalter Digital und Print sind Sie dann gefragt, wenn es um die Gestaltung von Informationsmedien wie Flyer, Internetseiten, Video-, Bild- sowie Audiodokumente geht. Aber auch bei Beratungen und Planungen sind Sie eine Anlaufstelle für die Kunden. Arbeiten Sie als Mediengestalter mit dem Schwerpunkt in Medienagenturen, bei Verlagen, in Druckereien oder in entsprechenden Grafikbüros. Jedoch haben Sie auch hier die Möglichkeit, dem Mediengestalter Bild und Ton nachzuziehen und auch einen Arbeitgeber im Bereich von Film und Fernsehen für sich zu gewinnen. Hierbei ist die Möglichkeit für das Finden einer Arbeitsstelle so vielseitig, wie auch der Beruf als Mediengestalter sein kann.
Die neuen Berufsbilder Flexografie und Siebdruck
Die Berufsfelder Flexografie und Siebdruck sind neue Schwerpunkte für Mediengestalter, die erst seit August 2011 als anerkannte Ausbildungsberufe in Deutschland gelten. Zuvor waren Sie lediglich unter den Namen “Flexograf” sowie “Siebdrucker” bekannt. Lernen Sie den Beruf des Mediengestalters Flexografie, beschäftigen Sie sich mit dem fertigen entsprechender Erzeugnisse, die unter anderem Stempel, aber auch Druckplatten und Gravuren beinhalten können. Auch das Fertigen von Schildern, Beschriftungen von Folien oder die Gestaltung von Bild und Grafik am Computer gehören mit zu den vermittelten Fähigkeiten. Entsprechend lassen sich auch Arbeitgeber für den Bereich des Mediengestalters in den Unternehmen finden, die entsprechende Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Sind Sie Mediengestalter im ebenso neuen Bereich des Siebdrucks, sind Sie für die Bedruckung von Textilien zuständig.
Ausbildung und Zukunft des Mediengestalters
Sie werden in einer dreijährigen Ausbildung zum Mediengestalter ausgebildet. Besitzen Sie bereits entsprechende Qualifikationen wie die Fachhochschulreife oder gar das Abitur, besteht die Möglichkeit, die Ausbildungsdauer von drei Jahren auf bis zu zwei Jahren zu reduzieren. Wünschen Sie sich eine Zukunft im Bereich des Mediengestalters, müssen Sie auf dem Markt mit Kreativität und Geschick überzeugen. Viele Personen sind bereits der Ausbildung zum Mediengestalter gefolgt und stellen somit eine große Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, bei den vergleichbar geringen Arbeitsangeboten dar. Auch werden selten Festanstellungen gesucht, häufig wird auf selbstständige Mediengestalter zurückgegriffen, was auch eine ideale Möglichkeit ist, sich selbst zu entfalten und eigenverantwortlich zu arbeiten.
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